HOCOMP Schule Bisamstraße-Landsbergstraße
Berlin, D
| Bauherr | Senatsverwaltung für Stadtentwicklung & Wohnen, Berlin |
| Architektur | nkbak, Frankfurt am Main |
| Fertigstellung | 2025 |
| BGF | 12.162 m² |
| Modulanzahl | 316 |
| Bauzeit | 12 Monate |
HOCOMP Schule Bisamstraße-Landsbergstraße
Das Grundkonzept des Gebäudes basiert auf einem modular aufgebauten Gebäudekomplex, bei dem einzelne Baukörper bzw. Gebäudeflügel durch Drehungen und Spiegelungen unterschiedlich gefügt werden, um Gesamtbaukörper mit unterschiedlichen Ausdehnungen und Ausrichtungen zu generieren. Diese können auf verschiedene Grundstückszuschnitte und -eigenarten reagieren.
Die Gebäudeflügel bilden dabei einzelne Nutzungseinheiten ab. Das Schulgebäude wird gegliedert in einen Baukörper mit den Unterrichtsbereichen, den Compartments, und einen Baukörper mit dem Mehrzweckraum, den Fachräumen und der Verwaltung. Als Gelenk und Fügepunkt fungiert ein zentrales Treppenhaus. Dieses öffnet sich unter einem großzügigen Vordach zu einem Vorplatz und zum öffentlichen Straßenraum.
Die 4+3-Zügige Integrierte Sekundarschule wurde als 4- geschossiger Holzmodulbau mit Metallfassade entwickelt. Dieser bietet Kapazitäten für 25 Klassen (705 SchülerInnen), sämtliche für eine Oberschule vorgesehenen Fachräume, Verwaltungsräume und Inklusionsräume. Die 3-Zügige Grundschule wurde als 3- geschossiger Holzmodulbau mit einer Holzfassade entwickelt. Die Grundschule bietet Kapazitäten für 18 Klassen (468 SchülerInnen) inkl. aller spezifischen Ergänzungsräume.
Das Schulgebäude erhält eine großzügige, zweigeschossige Mensa. Ein modernes pädagogisches Konzept wird durch die Gliederung der Lernbereiche in einzelne Compartments ermöglicht. Nutzbare Flurzonen mit großzügigen Verglasungen zu den Klassenräumen stärken einen flexiblen und raumübergreifenden Unterricht und bieten eine hohe Aufenthaltsqualität für Pausenzeiten.
Die Sporthalle wird als 3-fach-teilbare Sporthallen in Holzsystembauweise zweigeschossig realisiert. Neben dem großen Hallenraum und sämtlichen Nebenräumen erhält die Sporthalle einen Mehrzweckraum und eine Zuschauergalerie. Die Sporthalle wird ergänzend zur Schulnutzung auch dem Vereinssport der jeweiligen Stadtquartiere zur Verfügung gestellt.
Die tragende, oberirdische Konstruktion des Gebäudes wird ausschließlich aus Holz hergestellt. Zusammen mit dem geplanten hohen Energiestandard (BEG KFW EH40) und einer BNB-silber Zertifizierung leistet die Maßnahme einen großen Beitrag zur CO2- Einsparung und zum nachhaltigen Bauen. Alle Gebäude werden uneingeschränkt barrierefrei ausgebildet.